Der kleine Igel ist zu früh aufgewacht - wir helfem ihm, gleich wieder einzuschlafen. Eine Spielidee zum "Runterkommen".
Material
Vorbereitung
Dem Igel fällt das Schlafen schwer,
drum läuft er hier im Schnee umher,
Hey Igel, das ist doch nicht deine Zeit,
der Frühling ist zwar nicht mehr weit.
Doch jetzt, jetzt ist es viel zu kalt
Kuschel dich ein und dann „Bis bald!“
So geht's
Die Kinder laufen während der Spruch aufgesagt wird im Raum umherlaufen, bei "kalt" ein bisschen bibbern und zum Schluß setzen sich alle hin und machen sich ganz klein.
So, kleiner Igel, und jetzt geht's schnell wieder ins Warme und träum schön vom Frühling.
Dieses Spiel kann helfen, zur Ruhe zu kommen. Gerade, wenn man draußen unterwegs war oder an hektischen Tagen, trägt es dazu bei, den von außen kommenden Schwung zu lenken. So können alle zusammen mit diesem Spiel gut geerdet werden und eine Runde Kuscheln zum Schluss tut einfach gut.
Einfache MeisterWerke gibt es auch in unseren Elternheften und Büchern. Im Buch Und action! gibt es viele tolle Möglichkeiten dein Kind kreativ zu fördern. Es ist hier bei uns erhältlich. Auf Wunsch mit Autogramm der Autorin.
Bewegung ist der Motor einer gesunden Entwicklung
Werden Kinder von Anfang an an die Bewegung in all seinen Facetten herangeführt, wird es für sie zur Selbstverständlichkeit. So können Eltern einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit ihres Kindes leisten.
Bewegung ist u.a. auch mit Wahrnehmung, Denken und Gefühlen verbunden.
Kein Bereich des Menschen entwickelt sich oder funktioniert völlig unabhängig von anderen Bereichen, auch im Gehirn sind die Bereiche miteinander durch Nervenbahnen, biochemischen Reaktionen oder Verschaltungen verbunden. Die Motorik steht dabei an zentraler Stelle. Sie entwickelt sich nicht völlig losgelöst von anderen Bereichen und umgekehrt.
Die Wahrnehmung des eigenen Körpers, seiner Grenzen und Fähigkeiten, der motorischen Möglichkeiten ist eine wichtige Voraussetzung für die gesunde Entwicklung. Wer seinen Körper gut kennt und seine Körperteile benennen kann, hat im wahrsten Sinne des Wortes ein gesundes Selbst-Bewusstsein!
Achten wir verstärkt darauf, dass nicht anstelle der unmittelbaren Primärerfahrungen immer mehr Sekundärerfahrungen treten. Kinder dürfen nicht zu passiven Konsumenten von Erfahrungen aus zweiter Hand erzogen werden (Handy, TV, Computerspiele...), dann nämlich geht ihnen das Körperbewusstsein allmählich verloren. Gerade im städtischen Bereich finden wir oft ein relativ kinderfeindliches Umfeld vor, das kaum noch gefahrlose Bewegungsräume für eigene Erfahrungen gibt.
Ausprobieren, Üben, Wiederholen, Scheitern und erneutes Versuchen
sind die Methoden, die Kinder in der Lage versetzen, Gefahren und Risiken und ihren eigenen Körper und seine Grenzen kennen zu lernen und einzuschätzen.
Wo die Sorge um Sicherheit und Hygiene im Vordergrund steht, werden Kinder in ihrer Entwicklung begrenzt, nicht nur in ihrer Bewegungserfahrung, sondern auch im Aufbau einer Begriffswelt und ihrer Denkentwicklung.
Denn durch Bewegung und Körperwahrnehmung machen Kinder Erfahrungen über sich selbst, sie lernen ihre Fähigkeiten kennen, lernen sich einzuschätzen und entwickeln so die Voraussetzung für Selbstsicherheit und Selbstvertrauen. Sie lernen aber auch, mit anderen umzugehen, sich auf deren körperlichen Fähigkeiten und Grenzen einzustellen und sie zu akzeptieren.
Spielentwicklerin
Ute Lantelme
ist Sprachwissenschaftlerin, Autorin mehrerer Bücher und schreibt u.a. für das Kita-Magazin klein & groß und Raabits - Sprachbildung in der Kita aus dem Klett-Verlag...
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Wir posten regelmäßig neue Spiel- und Bastelanregungen auf Instagram und Facebook. Die dazu passenden Videos gibt es auf unserem YouTube-Kanal AbenteuerKinderWelt.
Noch mehr Ideen zum Spielen finden Sie in unseren Büchern und Elternheften
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