Färben mit Rotkohl

Wahrnehmung - Wissenschaft erleben

Mit kleinen Kinder Naturphänomene beobachten macht sehr viel Spaß. Die Faszination, mit der die Kleinen bei der Sache sind, ist ansteckend.

Material

Rotkohlabfall
Schale
Küchenkrepp oder anderes saugfähiges Papier
Schüssel
Wasser
Zeitung

Vorbereitung

Papier in eine Form nach Wahl schneiden
z.B. Kugel

Spannende Erfahrungen in der Küche sammeln. Das macht Lust auf mehr und auch aufs Ausprobieren von noch mehr verschiedenen Gemüsen. Weltwissen und Geschmackserfahrungen ausbauen - eine Win-Win-Situation für die ganze Famile.

So geht's

 

Die Kinder zereissen die übriggebliebenen äußeren Rotkohlblätter in kleine Fetzen und legen einen Teil in eine Schüssel und einen Teil in einen kleinen Kochtopf. Die Blätter in der Schüssel werden mit kochendem Wasser übergossen und beschwert, so dass sie alle unter Wasser liegen. Die Schüssel wird bis zum Abkühlen außer der Reichweite der Kinder platziert.

Die Blätter im Topf werden mit Wasser zusammen eine Weile gekocht.

Die Kinder schneiden in der Zwischenzeit das Papier in die von ihnen gewünschte Form.

Dann dürfen die Kinder ihre Formen in den erkalteten Rotkohlsaft legen.

Welche Farbe entsteht?

Färben beide Flüssigkeiten gleich?

Ist es egal, wie lange das Papier in der Flüssigkeit liegt?

Die fertige gefärbten Papiere werden zum Trocknen auf Zeitungspapier gelegt.

Eine Idee zur Weiterverarbeitung findest du hier.

Tipp

Es gibt Tage, wie diese, an denen alles schnell gehen muss. Bei manchen Mahlzeiten ist es möglich die Kinder mit einem Experiment zu beteiligen. Das entzerrt die Situation.

Und wenn alle Stricke reißen. Auch der Rotkohlsaft aus dem Fertigglas färbt ganz wunderbar und muss auch nicht erst gekocht werden.

Im Shop erhältlich

Noch mehr Anregungen findest du in unseren Büchern. Zum Beispiel "Lieblingsprojekte in der Krippe".

Wahrnehmungsspiele

 

Die Kinder begreifen die Welt mit allen ihren Sinnen. Die Haut ist hierbei das größte Sinnesorgan und auch jenes, das zu allererst voll ausgebildet funktioniert. Über die Haut und den Mund (orale Phase) erkunden die Kinder die Welt.

 

Je mehr verschiedene Sinneseindrücke die Kinder in den ersten Jahren über diese Kanäle erfahren, desto besser ausgeprägt ist ihre Sinneswahrnehmung. Hierbei hilft die große Anzahl sensorischer Wahrnehmungsrezeptoren auf der Haut.

 

Die Kinder bekommen so viele Eindrücke (sehen, hören, riechen, schmecken), aber auch unzählige Reize – sowohl von innen (Muskelspannung, Gleichgewicht) als auch von außen (Berührungen, Arten von Materialien). Im Kontext lernen die Kinder die Schwerkraft kennen, üben die Auge-Hand-Koordination, schulen sowohl Grob-, als auch Feinmotorik und be-greifen die Welt.

Um die Entwicklung der Kinder zu fördern und sie zu unterstützen, diese vielen Eindrücke und Erfahrungen zu integrieren, brauchen die Kinder vor allem Zeit, sich selbst im Umgang mit dem Material oder den Sinnesreizen zu erfahren – denn die Selbstwahrnehmung kommt vor der Fremdwahrnehmung.

 

Warum mit Kindern Naturphänomene entdecken und erforschen?

Kinder entdecken forschend und ausprobierend die Welt. Manchmal mutet es fast schon wissenschaftlich an, wenn sie Versuche immer wieder wiederholen.

Es scheint als ob sie mit einer Versuchsreihe herauszufinden sichten, ob ein Löffel immer wieder auf den Boden fällt, ob ihn die Eltern immer wieder aufheben oder ob er nicht doch vielleicht eines Tages zum Mond fliegt... .

 

Immer wieder erleben wir Naturgesetze im Alltag - die Fliehkraft der Bahn, wenn sie am Bahnsteig durchfährt, der Fahrtwind auf dem Fahrrad usw. Mit kleinen Beobachtungen dieser Phänomene erlauben wir den Kleinen, diese Prozesse eigenständig zu entdecken und wir unterstützen sie dabei, diese in Worte zu fassen (Wortschatzerweiterung). Die Kinder werden zu genauen Beobachtern und achtsam im Umgang mit ihrer Umwelt. Und die eine oder andere Entdeckung hält nicht nur für die Kleinen, sondern auch für die Großen einen AHA-Effekt bereit. Und das sind doch die Sachen, die wir nie mehr vergessen. Lernen fürs Leben und Spaß haben!

Spielentwicklerin

Ute Lantelme

ist Sprachwissenschaftlerin, Dozentin und ist Autorin mehrerer Bücher und schreibt für verschiedene Fachzeitschriften: Kita-Magazin klein & groß und Raabits - Sprachbildung in der Kita aus dem Klett-Verlag ...

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Texte: Ute Lantelme Fotos: Ute Lantelme Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

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