Ein ganz einfaches Klangspiel schon für die Kleinsten. Der musikalische Grundparameter "dunke -hell" wird erlebt. Mit der Klangschale können Töne körperlich spürbar gemacht werden.
Material
Vorbereitung
Jetzt klingen Glocken überall
die großen mit ganz tiefem Hall.
Die kleinen Glöckchen klingen hell,
wenn du sie schwingst - ganz zart und schnell.
So geht's
Die Kinder erkunden zunächst ihre Instrumente.
Für die ersten beiden Zeilen darf ein Kind die Klangschale (das Glockenspiel) anschlagen. Alle lauschen auf den Ton und die Schwingungen.
Die Zeilen 3-4 werden mit Glöckchen oder Triangel gespielt. Es können auch mehrere Kinder gleichzeitig die Glöckchen spielen, wenn genug Kleinistrumente vorhanden sind.
Die Klangschale wird so platziert, dass ihr Klang schwingen kann (auf ein Kissen). Die Kinder schlagen sie mit einem Schlegel an.
Wird eine Triangel eingesetzt, darauf achten, dass die Kinder sie sanft anschlagen, damit der Ton nicht schrill wird, sondern schwingen kann.
Töne spüren
Eine schöne Aktion ist es, die Kinder den Ton der Klangschale körperlich wahrnehmen zu lassen. Dazu die Klangschale in die Hand des Kindes stellen oder in der erwachsenen Hand, die den Körper des Kindes berührt, halten und anschlagen.
Viele weitere einfache Klangspiele gibt es im Themenband "Bei den Klangdetektiven" von Ute Lantelme
Mit unseren Klanggeschichten möchten wir Kinder darin unterstützen, die musikalische Sprache zu verstehen und so in der Musik ausgedrückte Stimmungen und Gefühle zu erspüren.
Diese kleinen Geschichten haben unterschiedliche Funktionen:
Musikalische Aspekte: die ersten musikalischen Parameter werden kennen gelernt: laut - leise, hoch - tief, langsam – schnell
Inhaltliche Aspekte: Instrumente und deren Eigenschaften werden vorgestellt
Soziale Aspekte: zwei oder mehr Instrumente werden in einer Geschichte gespielt. Die Kinder müssen auf ihren Einsatz hören
Emotionale Aspekte: Kinder lernen, bestimmte Töne und bestimmte Spielweisen von Instrumenten bestimmten Eigenschaften und bestimmten emotionalen Stimmungen zuzuordnen
Sprachliche Aspekte: das Sprachgefühl der Kinder wird durch Reime und Erzählweise gefördert
Rhythmische Aspekte: spielerisch machen die Kinder erste rhythmische Erfahrungen (eine Geschichte – ein Takt oder eine Geschichte mit gezielten Taktwechseln)
Der Spaß steht bei unseren Klanggeschichten im Mittelpunkt, der Lerninhalt ist nicht vordergründig präsent. Vielmehr wird er durch die Freude am Selbermachen und Mitmachen vermittelt. Wir möchten die Musikalität anregen, die jeder Mensch mit ins Leben bringt.
Musikalität bedeutet die Sprache der Musik zu verstehen.
AbenteuerKinderWelt benutzt 90% eigene neu entwickelte Spiele in den angebotenenen Kursgruppen. Diese Spiele zeichnen sich dadurch aus, dass sie die Bedürfnisse der Kleinkinder optimal bedienen. Sie sind kurz - passend zur Aufmerksamkeitsspanne der Allerkleinsten. Sie sind gereimt - sprachlich und rhythmisch tragen sie dazu bei, den kindlichen Wortschatz zu erweitern, sowie Wortenden, -anfänge und Silben gut zu erkennen.
Durch Reime wird der Zusammenhang zwischen der Bedeutung und der Sprachmelodie im Spiel deutlicher. Das intensive Einbeziehen von Mimik und Gestik und die Übereinstimmung von gesprochener Sprache und Bewegung unterstützt die Kleinen beim be-greifen der Welt. Alle Aktionen in der Gruppe stellen das Spielerische in den Vordergrund und stellen bei allem Tun einen Sinnkontext für die Kinder her. So wird die Lust Neues zu entdecken und zu begreifen geweckt und gestärkt.
Spielentwicklerin
Ute Lantelme
ist Sprachwissenschaftlerin, Dozentin und Autorin mehrerer Bücher und schreibt für die Zeitschriften klein & groß, mein Kita-Magazin und Raabits - Sprachbildung in der Kita aus dem Klett-Verlag...
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