So ein großes Sportevent erzeugt Emotion und genießt öffentliche Aufmerksamkeit. Das bemerken auch schon die Kleinen. Passend zu den Sommerspielen in Paris malen wir heute Kreise.
Eine Malgeschichte für alle, die es gern bunt mögen. Und für Olympiafans sowieso.
Material
Vorbereitung
Meinen Stift lass ich in Runden reisen
in fünf verschieden bunten Kreisen.
Blau, rot, schwarz, grün, gelb ich damit schwinge,
dann hab ich die Olympia-Ringe.
So geht's
Du kannst die Malgeschichte ganz unterschiedlich umsetzen. Mit älteren Kindern kannst du die Kreise vor malen und sie Kinder dürfen sie zur Geschichte nachspuren. Die Kinder können auch ganz frei kleine oder große Kritzelkreise und Kreisschwünge aufs Blatt malen. Am besten probiert ihr zusammen alle Varianten.
Die Olympischen Ringe sollen die vereinten Kontinente der Erde und das friedliche Zusammenkommen aus aller Welt symbolisieren. Das ist ein schöner Gedanke. Ganz egal, ob du Sportfan bist oder nicht.
Einfache Kritzelgeschichten und viele weitere tolle Spiele gibt es auch in unseren Elternheften und Büchern.
Mit ganzem Körpereinsatz sind kleine Kinder beim Malen dabei, bevor sie nach und nach lernen, ihre Bewegungen besser zu kontrollieren. Die Malreime begleiten die Kinder entsprechend ihrer motorischen Entwicklung.
Die Malgeschichten verleihen den ersten „Kritzel“bildern Bedeutung und nehmen diese kindliche Ausdruckform ernst. Mit großer Aufmerksamkeit und Konzentration verfolgen die Kleinen die Malgeschichten in den Gruppenstunden und zu Hause. Gerne nutzen sie die Gelegenheit selber zum Stift zu greifen. Nicht selten kommentieren sie auch ihre Malbewegungen: sie singen und plappern dazu.
Erst später erschaffen die Kinder erkennbare Bilder. In den ersten Jahren stehen der Spaß und Freude mit dem Stift bleibende Spuren hinterlassen zu können im Vordergrund.
Während des dritten Lebensjahres tritt das bewusste Zeichnen in den Vordergrund. Einfache Elementarformen, wie Kreise, Ovale, Vierecke und Kreuze können vom Kind bewusst gezeichnet werden.
Ziel der Malgeschichten ist es nicht, dass die Kinder am Ende die entstehenden Figuren nachzeichnen können, sondern vielmehr, dass ihr Interesse am Spielen mit dem Stift und am Malen geweckt und gepflegt wird. Gleichzeitig schulen die Malreime ihr Sprachverständnis sowie ihr Sprach- und Rhythmusgefühl.
Idealerweise malen Kinder mit kurzen dicken Buntstiften oder Wachsmalstiften, da sie beim Halten von dünnen Stiften noch bis zum Alter von 7 Jahren sehr leicht zu stark verkrampfen.
Malen ist von großer Bedeutung für die Entwicklung der Feinmotorik und eine wichtige Möglichkeit, dem inneren Erleben Ausdruck zu verleihen. Würdige die Kunstwerke der Kinder: Lass dir von deinem Kind etwas über sein Bild erzählen, anerkenne die gelungene Farbauswahl oder schöne Formkombinationen und schaffe Raum für eine Wechselausstellung.
Spielentwicklerin
Ute Lantelme
ist Sprachwissenschaftlerin, Autorin mehrerer Bücher und schreibt u.a. für das Kita-Magazin klein & groß und Raabits - Sprachbildung in der Kita aus dem Klett-Verlag...
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